Wir hören Dich!

Hervorgehoben

„Hörst Du mich?“ ist ein Blog, in dem alle jungen Menschen, die in Not sind, frei über ihre Sorgen, Ängste, Probleme und Gefühle schreiben können. Hier gestaltest Du, hier kannst Du über das schreiben, was Du Dich sonst vielleicht nicht zu sagen traust. Du kannst auch andere Jugendliche treffen, indem Du die Texte der Anderen liest und kommentierst, wenn Dir ein Text besonders gut gefällt oder Du Ähnliches erlebt hast.

Du möchtest im Blog etwas erzählen? Schicke uns Deine Erzählung, Dein Gedicht, Deine Worte oder auch ein Bild an info@kub-berlin.de. Wir stellen Deinen Beitrag unter Deinem selbstgewählten Autorennamen bei „Hörst Du mich?“ so schnell wie möglich ein. Mehr Informationen zu uns findest Du übrigens auf unserer Homepage: http://kub-berlin.de/ .oder auf unserer Facebook-Seite: facebook.com/kub.berlin

Wichtig! Hier gibt es keine Korrekturen. Dein Text wird genauso von uns eingestellt, wie er bei uns eingegangen ist. Für uns ist es sehr wichtig, dass Du Deinen Geschichten den Ausdruck verleihst, der für Dich passend ist – deshalb werden Deine Beiträge von uns absolut vertraulich und anonym behandelt. Es gibt nur eine Regel, die Du beherzigen solltest: Wir werden Texte mit rassistischen, sexistischen, pornographischen oder gewaltverherrlichenden Inhalten nicht veröffentlichen. Ebenso behalten wir uns vor Kommentare, die beleidigend, rassistisch, sexistisch, pornographisch oder gewaltverherrlichend sind, zu enfernen.

Schreib uns – wir sind schon sehr gespannt auf Deinen Text!

Sabine & Robert

Aus Theater wird Film

In diesem Jahr wird das Theaterstück auf Zelluloid gebannt. Naja, vielleicht nicht wirklich auf eine Filmrolle, weil heute alles digital aufgenommen wird. Aber Film ist Film. Und so haben alle, die sich „Im Recall“ nicht auf der Bühne ansehen können, Gelegenheit, ein Stück vom Stück zu erleben. Aber nicht nur das Theater wird Film: Auch wird es eine „Film-im-Theater“ Sequenz geben, was ja gut zum Thema passt, das sich rund um Medien, Stars und das Auftreten derselben im Fernsehen dreht. Dafür kommt sogar ein echter Filmregisseur und Kameramann vorbei. Wir freuen uns schon auf die bewegten Bilder – Ausschnitte gibt es selbstverständlich und exklusiv hier und auf unserer Facebook Fanpage zu sehen: Für die Darsteller eine Erinnerung, für die Zuschauer eine Zusammenfassung und für die Leidernichtkommenkönner ein Einblick. Und vielleicht sogar ein Ausblick auf die nächste Runde …

Herman, Du bist unser Star

Schlimmer als ein ungezogenes Kind ist ein bösartiger Erwachsener.*

Wie gut die jungen Darsteller geschäftstüchtige Erwachsene spielen können, zeigt sich schon bei den Proben. Die SehnSucht nach Ruhm und Anerkennung wird Szene für Szene von den Jugendlichen in Szene gesetzt – und immer mit einem Augenzwinkern. Es wird von Herman, dem Star erzählt, der das Blitzlichtgewitter liebt. Und von Sam, dem hoffnungsvollen Talent, die jedoch von großen Selbstzweifeln geplagt ist. Und der erste Blick hinter die Kulissen verrät: Neue Besen kehren gut.

— Szenenwechsel —

Die Proben zu „Im Recall“ gehen in die letzten Wochen. Dialoge und Gesten für die Bühne sollen bald sitzen. Das ist nicht immer einfach. Aber leichter als das echte Leben ist es manchmal schon. Auch wenn den SchauspielerInnen manches mal die Aufmerksamkeit Flöten geht – die Mädchen und Jungen sind mit Herzblut dabei. Laut geht es im Proberaum zu. Da wird wild am Bühnenrand diskutiert, Worte fliegen zwischen den aktiven Darstellern und den „Zuschauern“ hin und her. Mädchen, Jungen, Hunde und Margareta – es ist ein Wechselspiel zwischen Theaterstück und dem Drumherum. Für gewöhnliche Theaterproben mag das ungewöhnlich sein, aber hier ist es Teil der Geschichten und unverzichtbar. Tragödien und Komödien des Lebens sind stets Teil des Geschehens. Von Liebeskummer über Traumerzählungen bis zu Babyhunden – es ist lebendig hier und macht das Theaterstück schon jetzt zu etwas ganz Besonderem.

Nächste Woche gibt es mehr zu lesen an dieser Stelle. Mal sehen, was passiert :-).

*) André Comte-Sponville. Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben. Ein kleines Brevier der Tugenden & Werte.

Im Recall – Theaterprojekt der KuB 2011

… ist eigentlich 2011/2012. Die Proben laufen längst auf Hochtouren, die Spannung steigt, denn am 17. Februar ist es soweit: Premiere für das neue Stück in der Matthäus Kirchengemeinde. Bis dahin gibt es ab heute einiges zu lesen auf unserem Blog: Neben Live-Berichen von den Proben wird es ein Interview mit Margareta Riefenthaler geben und vor allem werden die Darsteller selbst zu Wort kommen. Wer das Ergebnis alles Strebens selbst erleben will: Termine im Kalender ankreuzen (17. + 18. + 19. Februar 2012 um 19:30 Uhr, Matthäus Kirchengemeinde, Schloßstraße 44, Berlin-Steglitz) oder auf Facebook als Event vormerken, Hingehen, Ansehen!

~Chaotic Dream~ von Verlorener Engel

Ich bin jetzt neu hier in Berlin….ein paar Tage zu Besuch….will meinen Umzug planen…will nur noch weg von da wo ich bin.
Horrorgefühle die mich immer wieder übermannen….Angst, Verlustängste, Existenzangst…..weiß nicht wie ich das hier schaffen soll.

Weil ich krank bin kann ich nicht arbeiten bzw meine Ausbildung weiter machen, aber um gesund zu werden, muss ich die Stadt wechseln, um die Stadt wechseln zu können bzw hier wohnen zu können, brauch ich Weiterlesen

Und plötzlich war alles anders von Linus

Und plötzlich war alles anders

Meine Ma is gestorbn. Sie fehlt mir so aber niemand dem ich sagn kann das meine Ma net nur schlecht war. Alle glaubn sie war n schlechter Mensch aber das stimmt net.

Ich habe ein Geheimnis. Nur meine Ma und ich wissen das. Ich hab geschworn es nie jemanden zu sagen aber eigentlich will ich es jemand sagn.

Ich hab n große Schwester. Sie war einfach so da aber Weiterlesen

Berlin von Gedanken-Los

Berlin – Was hat die Stadt mir gebracht?

Jetzt sind es schon über 4 Jahre, die ich in Berlin bin. Damals wo ich ankam in dieser großen Stadt war ich 18 ½ Jahre alt und jetzt bin ich bald 23.
Wie schnell die Zeit vergeht!
Von diesen 4 ½ Jahren bin ich meistens immer nur maximal 2-3 Monate am Stück hier gewesen. Ausser zur Zeit. Was ist los?

Schon krass das ich erst nach 4 Jahren es geschafft habe, mal länger als nur 2-3 Monate hier zu sein. Ein ganzes halbes Jahr ist es jetzt schon. Und es ist auch nicht absehbar, das ich in der nächsten Zeit verschwinden kann.
Es wird immer länger, das ich ohne Abwesenheit in dieser Stadt, die langsam immer mehr zu ein Dorf wird, verweile.

Und was ist jetzt?
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Schmetterlinge von der Allgäuerin

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein ungestört von Furcht die Nacht entdecken.
Wer in sich fremde Ufer spürt, und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört von Furcht sich selbst entdecken.
Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben, und ist selbst dann lebendiger , als alle seine Erben.
Wer Schmetterlinge weinen hört, wird auch die Kälte spüren,
Sie wird dich plötzlich erfassen und dir keine Reue Lassen…….

Worte von siebenzweizweitausendelf

Der letzte Kaffee,
die letzte Zigarette,

Die Zeit steht still,  dein Atem wird schneller, trotzdem hast du das Gefühl dein Gehirn bekommt zu wenig Sauerstoff.
1 Tag vergeht und  du denkst es sind Jahre vergangen und trotzdem bleibt die Gegenwärtige zeit langsam.
Du kannst die Spuren lesen, du machst es aber nicht. Du bist zu sehr beschäftigt in deiner Gegenwart mit deinem Alltag.
Wen man zurückdenkt, sollte man aber nicht, könnte man sagen, es war schon vorhersehbar, stimmt aber nicht.
Eine Entscheidung. Eine Entscheidung ist richtig und falsch Gleichzeitig. Eine Entscheidung ist der Augenblick, die Sekunde . Entscheidungen nicht zu treffen ist auch eine Entscheidung.
Es gibt keinen Ausweg aus der Entscheidung. Unabhängig zu sein, ist auch eine Entscheidung, nicht Unabhängig zu sein ist auch eine Entscheidung.
Akzeptanz. Alles könnte man akzeptieren, jede Entscheidung, die Möglichkeit zur Unabhängigkeit oder nicht Unabhängigkeit.
Es ist wie eine Mathematische Formel:
Akzeptiert man die Unabhängigkeit, kann man auch die Abhängigkeit akzeptieren       .
Akzeptiert man nicht die Unabhängigkeit, auch nicht die Abhängigkeit.
Akzeptiert man nicht die Unabhängigkeit, so akzeptiert man jedoch die Abhängigkeit.
Wen man akzeptiert nicht Unabhängig zu sein, bedeutet das nicht, dass man es will. Will und Tun.
Was geschieht mit jemanden, der nicht weiß was Unabhängigkeit, Freiheit bedeutet? Was geschieht mit jemanden der denkt, das all die schweren Dinge
die man sah und erlebte, einen wie eine chronische Krankheit verfolgen?
Er trinkt seinen letzten Kaffee und seine letzte Zigarette .