Hörst Du mich?

Wir hören Dich!

16. Dezember 2008 · 9 Kommentare

„Hörst Du mich?“ ist ein Blog, in dem alle jungen Menschen, die in Not sind, frei über ihre Sorgen, Ängste, Probleme und Gefühle schreiben können. Hier gestaltest Du, hier kannst Du über das schreiben, was Du Dich sonst vielleicht nicht zu sagen traust. Du kannst auch andere Jugendliche treffen, indem Du die Texte der Anderen liest und kommentierst, wenn Dir ein Text besonders gut gefällt oder Du Ähnliches erlebt hast.

Du möchtest im Blog etwas erzählen? Schicke uns Deine Erzählung, Dein Gedicht, Deine Worte oder auch ein Bild an info@kub-berlin.de. Wir stellen Deinen Beitrag unter Deinem selbstgewählten Autorennamen bei „Hörst Du mich?“ so schnell wie möglich ein. Mehr Informationen zu uns findest Du übrigens auf unserer Homepage: http://kub-berlin.de/.

Wichtig! Hier gibt es keine Korrekturen. Dein Text wird genauso von uns eingestellt, wie er bei uns eingegangen ist. Für uns ist es sehr wichtig, dass Du Deinen Geschichten den Ausdruck verleihst, der für Dich passend ist – deshalb werden Deine Beiträge von uns absolut vertraulich und anonym behandelt. Es gibt nur eine Regel, die Du beherzigen solltest: Wir werden Texte mit rassistischen, sexistischen, pornographischen oder gewaltverherrlichenden Inhalten nicht veröffentlichen. Ebenso behalten wir uns vor Kommentare, die beleidigend, rassistisch, sexistisch, pornographisch oder gewaltverherrlichend sind, zu enfernen.

Schreib uns – wir sind schon sehr gespannt auf Deinen Text!

Sabine & Robert

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Worte von Egal

29. Dezember 2009 · Kommentar schreiben

joa ich bin egal und das is mein 1. blogeintrag hier. und auch gleichzeitig mein letzter weil…wen interessierts? auf jeden schreib ich jetzt und dieser eintrag soll für alle kinder und jugendliche sein die wie ich auch zu weihnachten nicht ein einziges nettes wort von irgendeinem erwachsenen gesagt oder geschrieben bekommen haben. die die auch keine heile welt kennen wo es zu weihnachten einen tannenbaum gibt und erwachsne die nicht grausam sind und vlt sogar ein geschenk. dafür aber angst kennen. schmerzen frieren hunger und noch megaviel andres. so wie ich. die an die die letzten 5 tage niemand gedacht hat. und an die auch am 31. dezember oder 1. januar keiner denken wird. die mit denen sowieso niemand reden will oder sich so richtig echt für interessiert. die die auch keiner verstehn kann. also für alle die auch einfach allein sind. allein auf der straße. oder allein unter erwachsnen die einen das leben zum scheiß machen. euch allen will ich hier jetzt sagen un auch wenn das jetzt nur von mir kommt und ich selbst nicht erwachsn bin sondern selbst zu euch dazu zähl..ich will euch weil ihrs sonst von niemanden zu hören oder lesen bekommt einen rutsch in ein besseres jahr 2010 wünschen. falls ihr noch iwie hoffnung und kraft habt dann kämpft! wenn ihr aus der scheiße abhauen könnt dann lauft! wenn ihr meint da is dochn erwachsner in eurer nähe der vlt ok is und der mit euch ehrlich spricht und ihr vlt noch ein cm vertrauen in euch habt dann vertraut und lasst euch helfen. und wenn ihr schon so verloren wie ich seid und alles ausgecheckt habt ohne erfolg dann das auch ihr für euch eure lösung findet. ich wünsch mir für euch alle das es gut wird . wo ihr jetzt auch seid – zu hause, auf der straße, im heim …im himmel.

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theater projeckt 2009

10. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

freitag;2.10.09.:             der tag war nicht so gut wir haben dar ich nicht zum spielen kamm

sonatg;4.10.09.:            ich sollte eine rolle proben bei der ich bersönliche probleme habe diese zu                         spielen

mittwoch;07.10.09.:       heute war es naja ich flhte mich gesundheitlich nicht so gut hab trozden 100%
na ja es wahr an sich schon ok sagen wir es so ich hate mein spass

ich hate bis her eingent lich immer spass bei den proben
euer fußball freak

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Theaterzeit: Irrwege führen auch wohin

7. Oktober 2009 · 1 Kommentar

Rechtzeitig zur Weihnachtszeit kommt die neue Theaterproduktion der Kontakt- und Beratungsstelle in Berlin auf die Bretter, die die Welt bedeuten: Junge Menschen, die auf der Straße leben spielen Theater, nicht nur um eine Chance auf ein „normales“ Leben zu erhalten – die jungen SchauspielerInnen treten in den Dialog mit dem Publikum und regen um Nachdenken an. Das Stück „Irrwege führen auch wohin“ ist zwar ein Geschriebenes – aber die Charaktere entwickeln die Mitwirkenden während der Proben selbst.

Weitere Informationen zu dem aktuellen Theaterprojekt findet Ihr in Kürze auf der KUB Homepage. Und natürlich hier. Wir werden Euch erzählen, um was sich das Stück dreht, wenn es soweit ist. Und vielleicht ein bisschen Kino im Web machen – damit alle, die nicht in Berlin sein können an den drei Aufführungstagen, trotzdem sehen, hören und fühlen können.

Für Vormerker! Das Theaterstück findet am 19.12., am 20.12. und am 21.12.09 jeweils um 20:00 Uhr auf der Bühne der UdK statt (Adresse und Eintritt stehen im Flyer unten). Wir bedanken uns herzlich bei der Universität der Künste in Berlin für die großartige Möglichkeit, „Irrwege führen auch wohin“ dort aufführen zu können!

Sabine & Robert

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Der Netz-Tipp – Mach Dich stark für starke Kinder

27. September 2009 · Kommentar schreiben

Mach Dich stark für starke Kinder ist eine deutschlandweite Initiative für benachteiligte junge Menschen, die von der Caritas Hannover 2007 ins Leben gerufen wurde. Ziel der Kampagne ist es, Talente und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu fördern, die in schwierigen Verhältnissen aufwachsen. Der Bundesligaverein Hannover 96 ist von Anfang an als Partner dabei und begleitet die Kampagne aktiv .

Seit 2007 haben sich nicht nur viele Unternehmer, Politiker und Kulturschaffende in ein mittlerweile 500 Seiten starkes Kampagnenbuch zum Thema „Kinder sind unsere Zukunft“ eingetragen und pro Eintrag mindestens 50,- Euro gespendet – auch alle 18 Fussball-Bundesligisten unterstützen die Initiative nach Leibeskräften mit Unterschriften der Spieler. Das Buch soll Anfang 2010 zur Förderung von Projekten für benachteiligte Kinder und Jugendliche versteigert werden.

Wir wünschen der Caritas Hannover weiterhin viel Erfolg mit dieser Kampagne!

Sabine

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Mein Text von Sonnenblume

11. August 2009 · 1 Kommentar

Hallo,

ich möchte gerne unter dem Synonym Sonnenblume meinen Text veröffentlichen. Ich finde „hörst Du mich“ genau richtig, denn die Personen die uns hören sollen sind nicht da, entweder weil sie nicht wollen oder nicht können!
Dadurch das andere unsere Texte lesen können, sind wir nicht mehr ganz so alleine, mit unserer Wut, mit der Trauer und dem Schmerz.

Hier mein Text:

Ich frage mich, warum?? Warum tust Du mir das an, und warum lasse ich es mir gefallen?

Warum gehst Du einfach so ein halbes Jahr lang weg? Und dann auch noch SO weit weg? China ist am anderen Ende der Erde, ich will nicht das Du gehst.
Aber da Du ein Mann bist, geht Beruf vor Liebe, das ist anscheinend immer so. Ich sitze hier, mit zwei kleinen Kindern, einem Ex der mir das Leben schwermacht, einem Job der mir nur Probleme macht, einem Auto das immer versagt obwohl ich es jeden Tag brauche. Alles Kleinigkeiten? Ich habe bis jetzt auch immer alles ohne Dich geschafft?
JA, und doch werde ich Dich so sehr vermissen! Seit ich weiß wann der Abflug ist, weine ich jeden Tag unzählige Tränen.

Noch 5 Tage, dann bist Du weg. Wie soll ich das schaffen, ohne Dich….

Wenn Du wieder kommst, wird alles gut, Du hast es mir versprochen. Aber der Schmerz, der Schmerz in mir will trotz dieser Hoffnung nicht enden.

Ich liebe Dich

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Für meinen DAD von Mutzer

11. Juli 2009 · 2 Kommentare

Ich wünscht du würdst mich hören und ich könnte dir alles sagen was ich dir noch sagen wollt.
Ich vermisse dich und ich hasse dich! DU hast dich einfach so umgebracht und mich allein gelassen.
Mum sagt jeden Tag das ich schuld bin das du das getan hast. Sie hasst mich. Du hast mich auch gehasst weil sonst hättest du das nicht getan. Ich musste dir mal versprechen das wenn dir was pasiert ich auf mum aufpass. Das mache ich und ich halte mein Versprechn. Aber du? Du hast mir immer wieder versprochen das alles gut wird, das du nie wieder ausrastest und das du mich liebst. Du hast es gebrochen und du hast gelogen. Ich frag mich jeden Tag was ich falsch gemacht hab. Manchmal mache ich die Augn zu und dann seh ich dich. Aber ich seh dich nicht so wie du warst ich seh dich so wie mum und ich dich gefunden haben. Ich seh wie du da hängst. ich seh wie du mich anstarrst und ich werd es nie vergessn. Ich hör mum schreien…ich hör dieses schreien das ich nie wieder aus meinem kopf krieg.

An deiner Beerdigung habe ich nicht geweint weil du immer gesagt hast, Männer weinen nicht.
Ich habe geschrien als sie deinen Sarg runterlassen wollten und ich wollte es verhindern aber sie haben mich festgehalten. Ich konnte nichts dagegen tun. Ich konnte nichts daran machn  das sie dich da einfach runtergelassen haben und verbuddelt haben. Ich habe geschrien aber niemand wollte mich hören. Ich habe es nicht verhindern können das musst du mir glauben. Jetzt liegst du da unten und es ist dunkel.. DAD aber ich werde dich nie vergessen und auch…wenn ich das nie sagen durfte und ich weiss das Männer das nicht machen… aber ich will es einmal nur schreibn…damit dus auch mal weisst.. Ich liebe Dich und ich vermisse dich..

Immer wenn ich an dein Grab sitz wart ich drauf das du mir antwortest aber da kommt nichts. Ich warte jedn Tag darauf das Mum zu mir sagt das du angerufen hast und du mit mir nen Männerwochenende machen willst. Eben nur so wie das Männer machen. Aber Mum kommt nicht. Wenn Mum mich anschaut sehe ich nur den Hass in ihren Augen.

Wenn ich nur einen Wunsch frei hätt dann würde ich mir wünschen das du noch einmal komst und ich dir sagen kann das es mir leid tut und vieleicht könntest du Mum sagen das es vieleicht nicht meine Schuld ist…dann würde sie mich nicht so hassen…ich wünschte es wäre nicht meine Schuld!

DAD ich vermiss dich und wenn du das doch hörst…komm doch nur noch einmal zurück auf die Erde.

Mutzer

→ 2 KommentareKategorien: Mutzer

Für alle die anders sind! von Isa

1. Juni 2009 · 6 Kommentare

Wir mögen Missbrauch, Gewalt, Vergewaltigung, Vernachlässigung, Therapie, Essstörungen, Selbstverletzung, Suizidversuche, Drogen, Strassen oder Psychiatriekarriere, hinter uns haben oder stecken noch mittendrin, viele von uns mögen keinen Schulabschluss, kein Studium oder keine Ausbildung haben oder haben dies abgebrochen weil es an Kraft fehlt — aber verdammt wir haben Fähigkeiten! Wir haben Fähigkeiten die andere in unserem Alter oder aus einem heilen Elternhaus nicht haben. Wir mögen keine Papiere haben wo dies draufsteht aber wir wollen eine faire Chance zu beweisen das wir genauso viel können! Und ich verlange Respekt für das was wir geleistet haben! Dafür dass wir überlebt haben! Dafür dass wir immer einen Weg finden!

Für alle die anders sind!

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Frühsommer von oneofus

22. Mai 2009 · 1 Kommentar

Hummeln schaukeln über
den Balkon
manche
setzt sich in
auf die Blumen
in der Schale
die ich ihnen hinstellte.

Menschen schauen herauf
mancheiner ruft
doch ich verstehe
ihre Sprache nicht.

Um 4 stehe ich auf
koche Kaffee
schaue der Sonne
beim Aufwachen zu
versuche Ruhe zu finden
dann muss ich los.

Ins Leben. In den Lärm.
In die Einsamkeit
unter vielen
Menschen.

Ich schreie stumm
manchmal Tränen
oft ein vorsichtiges Lächeln
ich falle nicht heraus
aus dem Rahmen der
Gesellschaft heisst.

Ein neuer Versuch
ein Lächeln
ein Brot, Kaffee
ein kurzes Gespräch
keiner sieht mich wirklich.
Alles gut, alles gut …

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das wichtigste von oneofus

21. Mai 2009 · Kommentar schreiben

sie zögert. aber nur kurz. längst hat eine andere das autokennzeichen innen notiert und mit den schon bekannten abgeglichen. sie kann also nicht in ihre wohnung zurück. es ist winter und kalt. ihre freunde wissen nichts von ihr. deshalb kann sie auch jetzt niemand um hilfe bitten. um erstmal denken zu können und nicht allein zu sein holt sie sich bei mcdoof einen kaffee und setzt sich so hin, dass sie den eingang im blick hat aber selbst nicht gesehen wird. als sie endlich nicht mehr zittert handelt sie. geht ruhig aus dem restaurant, sieht, dass der wagen, der nun ein paar meter vor dem eingang steht, startet. langsam biegt sie um die ecke in eine einbahnstraße. sie rast bis ans ende der straße, biegt wieder ab, rennt so schnell sie kann zur tiefgarage des hauses in dem sie unter fremdem namen wohnt und rennt alle stockwerke nach oben. zitternd schliesst sie auf, schliesst hinter sich die tür zu und schleicht durch die dunkle wohnung erstmal aufs bett. die grossstadt leuchtet bis in ihre wohnung hinauf, und sie kommt ohne licht bestens zurecht. das bad hat kein fenster, also duscht sie erstmal heiss und versucht ruhiger zu werden. sie haben sie nicht gekriegt. das ist das wichtigste. das allerwichtigste. sie haben sie nicht gekriegt.

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Vergangenheit von der Allgäuerin

20. Mai 2009 · Kommentar schreiben

Ich führte ein Leben,
voller Lachen , voller Freude.
Ein Leben voller Liebe und wärme.
Ein Leben in dem ich Lieben konnte.
Doch dies alles ist Vergangenheit.
NUn führe ich ein Leben
voller Trauer, voller Hass
Mein Herz ist kalt.
Kalt wie ein Stein.
Ich kann keine Liebe
mehr fühlen!
Mein Leben ist kalt!
Meine Seele ist Schwarz!
Das Leben dass ich führte,
ist nicht Lebens wert.
Die Kraft zu kämpfen
habe ich verloren!
Desshalb nehme ich das
Messer und setzt es an.
Ich schließe die Augen,
und mit all dem Hass
und der Trauer in mir
berühre ich das nichts!!!

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