Gedanken am Tag vorm ersten Mal

Freedom Writers ist einer der Filme, die mich nachhaltig gepackt haben. Genauso wie Rhythm is it!“.  Und nun erfahre ich von einem Freund, als ich ihm von KuB und dem Theaterprojekt erzähle, dass seine Mutter bei „Rhythm is it!“ mitgetanzt hat! Nicht im Film, sondern bei der Fortsetzung des Projektes, am Hamburger Schauspielhaus.

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Fang mal an mit dem Theater. Oder: Wie ich Darsteller suchte

Ich bin Autorin, ich will mich wieder ehrenamtlich betätigen, ich wurde an die Kontakt- und Beratungsstelle für junge Menschen in Not ‚KuB‘ vermittelt. Werde nun 3 Monate lang das neue Theaterprojekt begleiten, dessen Proben in der nächsten Woche beginnen sollen. Deswegen stehe ich hier am Alexanderplatz, denn was früher „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ waren, sind heute „Die Kinder vom Alex“, und die Aufgabe lautet: Such die Straßenkids! Informiere sie und bring sie auf die Bühne. So lungere ich mit einem Päckchen Flyer in der Hand um den KuB-Bus, der regelmäßig rollende Anlaufstelle ist.

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Der Regenbogen zieht hoch von der Allgäuerin

Leise tropft es von den Blättern hinab.
Die Sonne spiegelt sich in den kleinen Pfützen auf den Wegen.
Ein leichtes Gefühl liegt in der Luft.
Mein Atem ist deutlich zu hören.
Mein Herz schlägt laut unter meiner Brust.
Ich spüre, wie meine Beine schwer werden.
Ich bin durch den Wald gegangen.
Erst langsam, sehr träge, dann schneller,
bis ich rannte um mein Leben.
Jetzt steh ich still und höre mein Herz rasen,
wie mein Körper schwitzt und heiß ist.
Der Regen hat meine Kleidung durchdrungen
und ich spüre das Nass auf der Haut.
Es ist ein wohliges Gefühl, auch wenns mich langsam friert.
Die Sonne legt sich sanft auf meine Schulter
und trocknet langsam meine Kleidung.
Ich stehe noch einen Moment still da,
dann gehe ich, ganz langsam,
zurück nach Hause …

Ich höre die Möwen schreien von der Allgäuerin

Ich höre die Möwen schreien,
oder hört man jemand weinen?
Doch in der Hoffnung, es sind Vögel,
oder doch ein Esel?
Jetzt ist es wieder still,
das ist doch das was ich will.
Einfach nur noch diese Stille,
Ja! Das ist mein letzter Wille.
Wind weht durch die Halme durch,
und das mitten in Hohenfurch!
Auch Kühe hört man auf der Weide grasen,
auch die sieht man Abends rasen.
Auch Hasen sieht man ab und an,
ja und da ist auch der Jägermann!
Er ist da Oben in seinem Stand,
und sieht direkt am Uferrand,
die Entenmutter mit Ihren kleinen,
einer scheint wohl grad zu weinen.
Laut schreit es da am Wasser rum,
ich weiß warum, er hat einen Wurm.
Doch schwesterchen so Böse sein,
und beißt noch vor Ihm rein.
Die Mutter kriegt das alles mit und
Gibt dem ältesten ein Tritt.( grins)
Ich lache so und weiß nicht weiter,
doch auch draußen bleibt es Heiter.
Wenn die Sonne lacht und
Groß die Schatten bewacht,
dann geht’s mir gut, ich lache weiter,
denn auch dann bleibts draußen Heiter…

Die letzte Reise von der Allgäuerin

Ich weiß nicht, wie die letzten Tagen sein werden,
wann ich auf See gehen werde, für die letzte reise.
Wird mein Schiff den letzten Sturm aushalten
und dann im ewigen Paradies Gottes landen?
Nimm mir, lieber Gott, das Ruder aus den Händen
und lass mich singend auf dem Deck stehen,
dann soll mein Schiff nicht auf den Felsen stranden,
sondern sicher in dein Hafen fahren.
Jetzt bin ich frei von Sünden und geborgen
Dann sicher kam ich bei dir an.
Er wird auch für meine Kinder sorgen,
sie können mit ihm weitergehen.

Königin der Nacht von der Allgäuerin

Wer ist die Königin der Nacht,
mit Ihrer schönen blauen Pracht.
Dunkel ist es, man sieht sich kaum,
nur ein kleiner Schatten, dort am Baum.
Auch Elfen kann man gut erkennen, und hören,
wie sie miteinander sprechen.
Auch wenn man die Sprache nicht versteht,
weiß man, dass es Ihnen gut geht.
Sie lachen leise man glaubt es kaum,
einer fällt davor fast vom Baum…