Nasenbeinbruch und Sonntagsbraten

Ich höre: „Heute ist hier „volles Haus“, d.h. etwa 15 junge Menschen kreischen, schreien und gackern unentwegt. Der Promillespiegel ist nach wie vor sehr hoch. Sandy hat den Krankenhausaufenthalt gut überstanden und ist leicht verkatert. Nick und Martin schlafen ihren Rausch auf der Bank im Probenraum aus.

Der Klassiker: A trifft B am Bahnhof. B hat C Geld geklaut. Da A mit C befreundet ist, haut A dem B eins auf die Schnauze. B, mit Nasenbeinbruch, holt die Polizei, die dann zur KuB fährt und A festnehmen will. A ist noch nicht in der KuB, so dass die Polizei wieder abrückt. Wir sitzen nun die ganze Probenzeit über wie „auf heißen Kohlen“ und in der Erwartung eines Polizeieinsatzes.
A wird dringend geraten, sich mit unserer Anwältin der Polizei zu stellen und für die Sache „gerade zu stehen“, d.h. Verantwortung zu übernehmen. Ansonsten wird er eh demnächst wegverhaftet, da er auch keinen festen Wohnsitz vorweisen kann. Dies wäre bescheuert, zumal wir dadurch „ein Mädchen“ für das Projekt verloren haben. Sie sitzt seit ca. 2 Wochen in U-Haft – völlig unnötig.

Trotz Promillespiegel und drohendem Polizeieinsatz verlaufen die Proben intensiv und konstruktiv. Es geht voran und in Sachen Alkohol und Kifferei müssen wir uns etwas einfallen lassen.

P.S. Koch Alex hat einen herausragenden Sonntagsbraten, falschen Hasen mit Rotkohl und Kartoffeln, mit ganz viel Soße, gezaubert. Die Jugendlichen haben extrem viel und dankbar gegessen.“

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