Jedes mal von Innerer Schmerz

Jedes mal wenn ich nach hause komme überlege ich ob ich irgentwas falsch gemacht habe irgendwas verbrochen habe. Immer komme ich zu entschluss das alles gut ist, aber dann beim tür aufschließen höhre ich schon die stimme von meiner ma “ lea wo warst du, lea räum deine wäsche weg, lea räum die spüle aus, lea lea lea“. Immer werde ich einfach kritisiert, ohne erklärung wiso?! weshalb?! Jedes mal wenn ich vor der haus tür stehe überlege ich ob ich einfach weglaufen sollte?! Aber wohin?! Zu wehm?! Jedes mal wenn ich am bahnhof stehe überlege ich ob es weh tut, der tot. Oder ich mehr leiden müsst als ich ohnehin schon leiden muss.

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4 Gedanken zu „Jedes mal von Innerer Schmerz

  1. Liebe Lea,

    aus deinem kurzen Text, höre ich tiefste Verzweiflung. Du bist überfodert. Leistest deinen Beitrag in der Schule und kommst nach Hause. Möchtest erstmal ausspannen u. stattdessen, wirst du gleich mit Fragen und Aufgaben bombardiert. Leider schreibst Du nicht, ob Du mit deiner Mama, alleine wohnst u. ob Du noch Geschwister hast. Denn, vielleicht ist deine Mama, auch selbst etwas überfordert u. möchte einfach das Du ihr im Haushalt hilfst. Und die Frage wo Du warst, stellt Sie, weil Sie sich eben Sorgen macht u. wissen möchte wo und mit wem Du unterwegs bist. Wir leben heute leider in einer Zeit, wo sehr schnell verdammt viel passieren kann. Weglaufen und der Tod sind keine Lösung. Glaub mir durch´s weglaufen verschenkst du viel Zeit deines Lebens. Die Erfahrungen prägen Dich für´s Leben u. dort draussen wartet keiner der Dich an die Hand nimmt u. wieder alles gut macht. Dieses Leben ist knallhart, glaube mir. Ich hab es hinter mir u. mir verdammt viel versaut. Es hat Jahre gedauert und viel Kraft, die Fehler die ich gemacht habe…wieder aus zu bügeln. Von den Gefahren, die auf der Straße lauern, will ich gar nicht erst anfangen.

    Deshalb möchte ich Dir lieber raten. Geh zu einer Beratungsstelle u. öffne Dich jemandem.
    Erzähl deine Geschichte u. was Dich bewegt.

    Auch, wenn Du dich am Anfang schämst oder nicht traust, glaub mir wenn es raus ist,
    dann wirst Du erleichtert sein.

    Und außerdem, sind dort Menschen die Dir Tipp´s geben können u. auch mal mit deiner Mutter sprechen, wenn Du das möchtest. Ihr findet, dann sicher gemeinsam eine Lösung.

    Und es gibt auch eine Telefonseelsorge an die Du dich Tag u. Nacht wenden kannst

    Dort bleibst Du Anonym u. kannst Dir auch Hilfe holen 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222

    Ich hoffe, es kommt bald alles wieder in Ordnung bei Dir!

  2. Liebe Lea, ich wünsche Dir, dass Du neugiereig bist,auf das Leben welches Du verpassen könntest. Versuche einmal den Film „The Secret“ zu sehen vielleicht gibt es Teilstücke des Film auf Youtube. Und lerne Nich Vujicic kennen per youtube. Das ist ein Mann ohne Arme und Beine, der ein sehr glückliches Leben führt, nachem er sich umbringen wollte…

    Hier: http://www.youtube.com/watch?v=kOdxq9na28Q

  3. Watte, wir brauchen endlos viel Watte! Wenn man einen jugendlichen Menschen heute beim „Nach-Hause-kommen“ fragt, wo er gewesen sei, dann ist das nervender Druck. Ist es so schlimm, auf so eine Frage zu antworten. sind die Eltern böse, weil sie wissen wollen, wo sich ihr Kind aufhält? Ist es nicht viel schlimmer, wenn es ihnen egal ist und sie sich nicht sorgen? Und eigentlich sollte es selbstverständlich sein, seine eigenen Sachen wegzuräumen. Als Jugendlicher haben wir das aber auch nicht geschnallt und brauchten schon öfter mal eine Aufforderuung…das ist dann aber heute schon wirklich wieder zu viel…. ebenso die Bitte, mal eine Kleinigkeit im Haushalt zu helfen. Heute gehen meistens beider Elternteile arbeiten…. da darf ein Jugendlicher ruhig mal zwei Minuten helfen. Ich bin dieses ewige Gejammer von bösen Eltern, schlechter Erziehung und „Druck“ in derSchule satt. Gerade jetzt, wo Schüler teilweise schon keine Hausaufgaben mehr auf bekommen ( und die Bitte, doch trotzdem ab und zu mal ettwas zu Hause zu tun, weitgehend abgelehnt wird ) und das „Sitzen-bleiben“ auch nach und nach abgeschafft wird, sollte man sich mal langsam an den Kopf packen.
    Unsere Mütter oder Omas sind im bzw. nach dem Krieg groß geworden, hatten Erfahrungen mit Tod, Hunger, Flucht, Existensangst, Vergewaltigung, spielen in Ruinen, schlechte und unvollständige Schulbildung, unsichere Zukunft, etc……. und, sie haben überlebt.
    Wie kann es sein, dass die nicht alle zu Grunde gegangen sind?
    Ich denke, wir jammern heute auf extrem hohem Niveau, da es uns grundsetzlich eigentlich viel zu gut geht. Es gibt sicher immer viele individuelle Mißstände, aber man sollte die Kirche mal im Dorf lassen. Nicht immer auf die Eltern und die Gesellschaft schimpfen, sondern erst mal an die eigene Nase packen und dan mal den eigenen „Arsch“ hoch kriegen.
    Wenn ihr es besser haben wollt, könnt ihr es nur selbst besser machen.
    Also los… net quake, sondern make!

  4. Peter, es tut mir leid, aber aus deinem Kommentar spricht totale Härte und überhaupt kein Mitgefühl. Genauso reden diese Eltern, die ihre Kinder an den Rande des Selbstmords treiben, einfach total kalt und grausam. Lea hat ein paar kurze Momente geteilt, du kannst überhaupt nicht beurteilen, was noch vorgefallen ist und in welchem Ton diese Fragen kommen. Sie schreibt, sie wird ständig kritisiert und sie denkt über Selbstmord nach. Ein Mensch denkt nicht an Selbstmord, weil die Eltern wissen wollen, wo sie war. Da ist es total egal, was deine Mutter und Oma überlebt haben. Aber das ist es eben, dieses überhaupt nicht auf das Kind/den Jugendlichen eingehen können, überhaupt nicht die Bedürfnisse des anderen sehen können, sondern gleich verurteilen und weiterkritisieren. Warum antwortet jemand auf so einen Hilferuf, wenn er damit gar nichts anfangen kann? Ich verstehe Lea sehr gut und hoffe, dass sie jemanden gefunden hat, mit dem sie reden kann. Den schlimmsten Fehler, den man machen kann, wenn man in so einer Situation ist, ist zu denken, dass es an einem selbst liegt. Vielleicht ist das gar nicht so, vielleicht haben die Eltern ein psychisches Problem und leben das an den Schwächeren aus, ihren Kindern. Es ist nicht automatisch deine Schuld, Lea. Ich wünsche dir viel Stärke.

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