Projekt gegen soziale Kälte

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Hallo….

Hallo, ich Fang jetzt einfach mal an…

Ich 18 bin deutsch rumänisch und habe eine Schwester 19 die seit 4 Jahren on off mit einem Türken zusammen ist jetzt hat er wieder einmal Schluss gemacht und sie meinte konvertieren zu müssen nun da ich schon von daheim ausgezogen bin und sie auch sehen wir uns kaum.. Nur als ich auch erfahren habe das sie ihre Ausbildung kündigt (3 Lehrjahr ) und mit einem Kopftuch irgendwo für 400€ jobben will weil sie dort wo sie arbeitet nun mal keins tragen darf…

Na langem diskutieren mit meinen Eltern fuhr ich heim zu meinem freund als seine Schwester da war und mich anpöbelte dadurch das ich eh einen schlechten Tag hatte musste ich einfach weg und seit dem habe ich einen Riesen Streit mit ihm mit meiner Schwester und in der schule ist auch nichts so wie es sein sollte …
Da ich niemanden habe mit dem ich reden kann schreibe ich es nun hier ..
Vielen dank.
LG Henry

Kurzmitteilung

Ich bin noch nicht alt, aber meine Narben sind zahlreich.

Körperliche als auch Seelische. Manchmal habe ich sie mir selbst zugefügt, meistens aber wurden sie mir zugefügt.

Man erwartet ständig dass ich funktioniere, und ich spiele es meistens gut. Auf allen vieren krieche ich meistens aus dem Bett, um einkaufen zu gehen. 

Auf allen vieren schleppe ich mich zum Amt um die Beihilfen zu verlängern.

Auf allen vieren schleppe ich mich mit Freunden in eine Bar um was zu trinken.

Manchmal krieche ich sogar auf allen vieren nur damit ich es ins Badezimmer schaffe.

Nächtelang kann ich oft nicht schlafen, weil ich vor dem nächsten Tag Angst habe.

Der Tag fängt immer gleich an, irgendwann wache ich auf, und fühle mich mies. Ich kann mich selbst nicht leiden. Kann in keinen Spiegel schauen. Fühle mich hässlich und abnormal. Und ich habe Angst, starke Angst.

Vor mir, vor anderen, und vor meinem Leben.

Ich nehm all meine Kraft zusammen, und öffne die Türe meiner Wohnung. Ich schließe sie ab, aber ich bin mir unsicher. Immer wieder kontrolliere ich die Türe ob sie auch wirklich zu ist.

Ich schäme mich, was ist wenn ein Nachbar das mitbekommt.

Wiederwillig schleppe ich mich wiedermal ins Amt. Ich ertrage die Blicke nicht. Die Ablehnung, die bösen Gedanken.

Dieser Faule Mensch, denken sich die anderen. Liegt dem Steuerzahler auf der Tasche. Zu Faul zum arbeiten.

Ich bin nervös, und kreidebleich. Ich habe Panik. 

Der Antrag ist schnell ausgefüllt. Das ist schön. 

Ich kann wieder nach Hause. Wo keiner mitbekommt wie es um mich steht.

Alles was ich immer höre ist. Das Leben ist schön, sei nicht immer so pessimistisch. Du nimmst dich viel zu wichtig.

Wenn sie wüssten…

Gedanken von Annika

So oft war dieser Gedanke da.

So oft.

Würde es weh tun? Oder merkt man es nicht? Was passiert danach?

Würde ich endlich glücklich sein? Kann ich dann endlich glücklich in seinen Armen liegen, und wissen das er nicht weggehen wird? Dass er nicht gehen wird. Niemals?

Dass er mich ansehen wird, auf ewig?

Und doch kommt der Gedanke wieder. Er liebt mich nicht. Er kann jede haben, warum ich?

Wenn ich ihm nicht mehr genüge, und er es beendet, was wird dann?

Kann ich überhaupt noch jemanden überleben? Habe ich die Kraft dazu?

Warum muss ich es jedem recht machen? Warum können mir manche Menschen nicht einfach egal sein? Warum?

Es gibt so viele Fragezeichen in meinem Leben, die niemand wegwischen kann.

Ich hab kein besonderes Talent. Ich bin absolut nicht überdurchschnittlich hübsch, noch schlau, noch sonst irgendetwas. Man sagt jeder kann irgendwas besonders.

Ich nicht. Es geht einfach nicht. Ich bin durchschnittlich, doch das reicht mir nicht. Ich bin ehrgeizig. Und ich will etwas erreichen.

Doch stehe ich mir dabei selbst im Weg. Ich will nicht mein ganzes Leben mit der Suche nach mir selbst verschwenden. Das kann ich einfach nicht. Und deshalb will ich das es endet.

So wie ich es will. Ich will, dass ich selbst entscheide wann ich sterben will.

Und wenn es das einzige ist was ich in meinem Leben jemals selbst entscheiden kann, dann soll es wohl so sein.

Das einsame Mädchen.

Zu lange schon… von der Allgäuerin

zu lange schon
versuche ich mein leben
vor den anderen zu verstecken

zu lang schon
versuche ich mich
zu töten

zu lange schon
ritze ich mich

zu lange geht
diese schreckliche sucht nun schon
an ein ende ist nicht zu denken…

es tut gut das blut zu sehen…
den schmerz fühlen zu können…
das blut zu sehen…

ohne ihn wäre ich verloren
ein nichts…

zu lange schon
wehre ich mich gegen ihn…

Keiner hört sie schrein – Ein Song

Wir freuen uns über einen neuen Musik-Beitrag in unserem Blog! „Keiner hört sie schrein“ ist ein nachdenklicher Singer-Songwriter-Song mit einem Text, der unter die Haut geht. Einfach auf den Link klicken und der Musik lauschen – gerne auch mehrmals! Übrigens: Du kannst Dir den Song auf Soundcloud auch kostenlos herunterladen!

Keiner hört sie schrein von Der Gabba

Jetzt auch als freier Download verfügbar: „MACHT“ von Felicitas Frey!

Im Recall – ein toller Erfolg

Vor ungefähr einem Monat war es soweit: Das jährliche Theaterprojekt der KuB hatte Premiere! Mehr als 400 Zuschauer haben die 3 Aufführungen am 17., 18. und 19. Februar in der Matthäus Kirchengemeide in Steglitz besucht – ein Rekord. Insgesamt haben etwa 40 Jugendliche an dem Projekt teilgenommen. Das rein spendenfinanzierte Theater geht bald in die nächste Runde. Das nächste Mal ist Jubiläumsjahr, denn das Projekt wird dann zum 15. Mal für und mit Jugendlichen, die auf Berlins Straßen leben, umgesetzt und aufgeführt. Bis es soweit ist und für alle, die in diesem Jahr in dabei sein konnten: Vorhang auf für drei Augenblicke aus dem Blitzlichtgewitter.

Im Recall - auf der Bühne
Im Recall – auf der Bühne

Im Recall - die Darsteller in Aktion
Im Recall – die Darsteller in Aktion

Im Recall - Theater mit Musikvideo
Im Recall – Theater mit Musikvideo