Gedanken von Annika

So oft war dieser Gedanke da.

So oft.

Würde es weh tun? Oder merkt man es nicht? Was passiert danach?

Würde ich endlich glücklich sein? Kann ich dann endlich glücklich in seinen Armen liegen, und wissen das er nicht weggehen wird? Dass er nicht gehen wird. Niemals?

Dass er mich ansehen wird, auf ewig?

Und doch kommt der Gedanke wieder. Er liebt mich nicht. Er kann jede haben, warum ich?

Wenn ich ihm nicht mehr genüge, und er es beendet, was wird dann?

Kann ich überhaupt noch jemanden überleben? Habe ich die Kraft dazu?

Warum muss ich es jedem recht machen? Warum können mir manche Menschen nicht einfach egal sein? Warum?

Es gibt so viele Fragezeichen in meinem Leben, die niemand wegwischen kann.

Ich hab kein besonderes Talent. Ich bin absolut nicht überdurchschnittlich hübsch, noch schlau, noch sonst irgendetwas. Man sagt jeder kann irgendwas besonders.

Ich nicht. Es geht einfach nicht. Ich bin durchschnittlich, doch das reicht mir nicht. Ich bin ehrgeizig. Und ich will etwas erreichen.

Doch stehe ich mir dabei selbst im Weg. Ich will nicht mein ganzes Leben mit der Suche nach mir selbst verschwenden. Das kann ich einfach nicht. Und deshalb will ich das es endet.

So wie ich es will. Ich will, dass ich selbst entscheide wann ich sterben will.

Und wenn es das einzige ist was ich in meinem Leben jemals selbst entscheiden kann, dann soll es wohl so sein.

Das einsame Mädchen.

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Zu lange schon… von der Allgäuerin

zu lange schon
versuche ich mein leben
vor den anderen zu verstecken

zu lang schon
versuche ich mich
zu töten

zu lange schon
ritze ich mich

zu lange geht
diese schreckliche sucht nun schon
an ein ende ist nicht zu denken…

es tut gut das blut zu sehen…
den schmerz fühlen zu können…
das blut zu sehen…

ohne ihn wäre ich verloren
ein nichts…

zu lange schon
wehre ich mich gegen ihn…

Keiner hört sie schrein – Ein Song

Wir freuen uns über einen neuen Musik-Beitrag in unserem Blog! „Keiner hört sie schrein“ ist ein nachdenklicher Singer-Songwriter-Song mit einem Text, der unter die Haut geht. Einfach auf den Link klicken und der Musik lauschen – gerne auch mehrmals! Übrigens: Du kannst Dir den Song auf Soundcloud auch kostenlos herunterladen!

Keiner hört sie schrein von Der Gabba

Jetzt auch als freier Download verfügbar: „MACHT“ von Felicitas Frey!

Im Recall – ein toller Erfolg

Vor ungefähr einem Monat war es soweit: Das jährliche Theaterprojekt der KuB hatte Premiere! Mehr als 400 Zuschauer haben die 3 Aufführungen am 17., 18. und 19. Februar in der Matthäus Kirchengemeide in Steglitz besucht – ein Rekord. Insgesamt haben etwa 40 Jugendliche an dem Projekt teilgenommen. Das rein spendenfinanzierte Theater geht bald in die nächste Runde. Das nächste Mal ist Jubiläumsjahr, denn das Projekt wird dann zum 15. Mal für und mit Jugendlichen, die auf Berlins Straßen leben, umgesetzt und aufgeführt. Bis es soweit ist und für alle, die in diesem Jahr in dabei sein konnten: Vorhang auf für drei Augenblicke aus dem Blitzlichtgewitter.

Im Recall - auf der Bühne
Im Recall – auf der Bühne

Im Recall - die Darsteller in Aktion
Im Recall – die Darsteller in Aktion

Im Recall - Theater mit Musikvideo
Im Recall – Theater mit Musikvideo

Jedes mal von Innerer Schmerz

Jedes mal wenn ich nach hause komme überlege ich ob ich irgentwas falsch gemacht habe irgendwas verbrochen habe. Immer komme ich zu entschluss das alles gut ist, aber dann beim tür aufschließen höhre ich schon die stimme von meiner ma “ lea wo warst du, lea räum deine wäsche weg, lea räum die spüle aus, lea lea lea“. Immer werde ich einfach kritisiert, ohne erklärung wiso?! weshalb?! Jedes mal wenn ich vor der haus tür stehe überlege ich ob ich einfach weglaufen sollte?! Aber wohin?! Zu wehm?! Jedes mal wenn ich am bahnhof stehe überlege ich ob es weh tut, der tot. Oder ich mehr leiden müsst als ich ohnehin schon leiden muss.

Launen. von Johanna

Abendlicht, in der Farbe meiner Träume, lilagrau, dicht.

Dröhnendes Summen im Kopf, ein Gefühl der Leere und Abgeschiedenheit inmitten von Gefühlen und Worten, Geschichten und Gedanken der Sehnsucht.

Anfang und Fernweh, Rückkehr zum Ursprung, zur Quelle des Nichts.

Standhalten als Probe, als Ziel, als unüberwindbarer Brocken von Steinen, gelähmt klettern um nicht unter zu gehen.

Blicke prallen ab, Liebe wird überflüssig, der gute Wille verloren gegangen im Sumpf aus Reue und Hass.

Aus Theater wird Film

In diesem Jahr wird das Theaterstück auf Zelluloid gebannt. Naja, vielleicht nicht wirklich auf eine Filmrolle, weil heute alles digital aufgenommen wird. Aber Film ist Film. Und so haben alle, die sich „Im Recall“ nicht auf der Bühne ansehen können, Gelegenheit, ein Stück vom Stück zu erleben. Aber nicht nur das Theater wird Film: Auch wird es eine „Film-im-Theater“ Sequenz geben, was ja gut zum Thema passt, das sich rund um Medien, Stars und das Auftreten derselben im Fernsehen dreht. Dafür kommt sogar ein echter Filmregisseur und Kameramann vorbei. Wir freuen uns schon auf die bewegten Bilder – Ausschnitte gibt es selbstverständlich und exklusiv hier und auf unserer Facebook Fanpage zu sehen: Für die Darsteller eine Erinnerung, für die Zuschauer eine Zusammenfassung und für die Leidernichtkommenkönner ein Einblick. Und vielleicht sogar ein Ausblick auf die nächste Runde …