Worte von siebenzweizweitausendelf

Der letzte Kaffee,
die letzte Zigarette,

Die Zeit steht still,  dein Atem wird schneller, trotzdem hast du das Gefühl dein Gehirn bekommt zu wenig Sauerstoff.
1 Tag vergeht und  du denkst es sind Jahre vergangen und trotzdem bleibt die Gegenwärtige zeit langsam.
Du kannst die Spuren lesen, du machst es aber nicht. Du bist zu sehr beschäftigt in deiner Gegenwart mit deinem Alltag.
Wen man zurückdenkt, sollte man aber nicht, könnte man sagen, es war schon vorhersehbar, stimmt aber nicht.
Eine Entscheidung. Eine Entscheidung ist richtig und falsch Gleichzeitig. Eine Entscheidung ist der Augenblick, die Sekunde . Entscheidungen nicht zu treffen ist auch eine Entscheidung.
Es gibt keinen Ausweg aus der Entscheidung. Unabhängig zu sein, ist auch eine Entscheidung, nicht Unabhängig zu sein ist auch eine Entscheidung.
Akzeptanz. Alles könnte man akzeptieren, jede Entscheidung, die Möglichkeit zur Unabhängigkeit oder nicht Unabhängigkeit.
Es ist wie eine Mathematische Formel:
Akzeptiert man die Unabhängigkeit, kann man auch die Abhängigkeit akzeptieren       .
Akzeptiert man nicht die Unabhängigkeit, auch nicht die Abhängigkeit.
Akzeptiert man nicht die Unabhängigkeit, so akzeptiert man jedoch die Abhängigkeit.
Wen man akzeptiert nicht Unabhängig zu sein, bedeutet das nicht, dass man es will. Will und Tun.
Was geschieht mit jemanden, der nicht weiß was Unabhängigkeit, Freiheit bedeutet? Was geschieht mit jemanden der denkt, das all die schweren Dinge
die man sah und erlebte, einen wie eine chronische Krankheit verfolgen?
Er trinkt seinen letzten Kaffee und seine letzte Zigarette .

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Vergessenheit macht glücklich von der Allgäuerin

Es ist schon über zehn Jahre her, und doch wache ich nachts auf, bin verschwitzt und weine oder schreie. In meinen Träumen kehrt es immer wieder zurück, die Angst, die Demütigung, der Schmerz und die Verzweiflung.  So viele Therapie- versuche doch niemals habe ich meine Geschichte zu Ende gebracht. Ich kann mich an vielen Einzelheiten nicht mehr erinnern, das sei normal sagte man mir. Und immer wenn ich anfange mit einer Therapie, sterbe ich vor Wut über mich selbst, warum ich nicht gehandelt habe. Die Polizei konnte mir nicht helfen, ich kann mich nicht mal selbst helfen. Ich war fast 2 Jahren in einer Beziehung mit einem etwas älteren Mann. Ich liebe Ihn. Und manchmal hasse ich Ihn auch. Ich habe Ihn schon mal geschlagen, er würde mich niemals hauen, das weiß ich. Ich bin ab und zu sehr aggressiv zu Ihm auch Verbal. Er liebt mich trotzdem( glaube ich). Ich bin eifersüchtig, nicht krankhaft glaube ich.

Ich komm in der sexuellen Beziehung ganz gut zurecht, obwohl ich auch Phasen habe wo ich nicht möchte dass man mich berührt. Er konnte das verstehen. Ich kann nichts gegen meine Träume machen, außer einer Therapie…