Yipieh Yeah! Sonderpreis des Berliner Präventionspreises erhalten!

Heute waren wir im Roten Rathaus, um den Sonderpreis des Berliner Präventionspreises fürs Theaterprojekt entgegen zu nehmen. Bericht und Bilder folgen.

Es war ein Tag voller „Geschichten“. Und ich freu mich riesig, dass das Projekt diese Auszeichnung erhielt! Könnte glatt ein bisschen mehr tippen, um doch schon etwas zu erzählen, aber, nein, nein, noch halte ich den Schnabel und… Fortsetzung folgt….

P.S.: In diesem Video sieht man ein Neuntel unserer Rücken, direkt vor der Sitzreihe sitzend, in dem die Polizisten sitzen bzw saßen (das sind die mit den gelben Westen). Und dieses Neuntel ist es definitiv wert, geposted zu werden. Denn auch dazu gibt es eine Geschichte…

3 Fragen an… Ulrich Allroggen

Wir haben die Rolle einer drogenabhängigen Schauspielerin im Stück. Und überhaupt – Kunst und Konsumieren – das ist so ein Thema für sich. Die prominentesten Beispiele kennt man durch öffentliche Abstürze aus der Presse, aber ansonsten erfährt man wenig darüber. Auch das ist Woyzeck.

Also habe ich den Schauspieler, Sänger und Musical-Darsteller Ulrich Allroggen befragt. Der langjährige Darsteller stand unter anderem für Produktionen wie „Mozart!“, „Mamma Mia“, „Rocky Horror Show“, „Les Miserables“ und „Ich war noch niemals in New York“ auf der Bühne, verkörperte für SAT 1 verschiedene Bösewichte bei „Strafgerichte“, und unterrichtet Liedinterpretation.

In einem so ehrlichen wie tiefgründigen Interview gibt er für das Theaterprojekt der KuB, das er als „tolles Projekt“ bezeichnet, ausführlich Einblicke in die Gefühlswelten von Schauspielern und wie man es schaffen kann, nicht den Drogen zu verfallen – oder sie hinter sich zu lassen.

Lieber Ulrich Allroggen,
Sie kennen es nur allzugut, dass ein Schauspieler in Gefühlszustände gerät, die dem „Normalbürger“ eher nicht so vertraut sind. Warum ist das so?

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Eine Bitte an die journalistischen Kollegen

In Absprache mit dem Leiter der KuB, Robert Hall, poste ich Folgendes:

Da ich selbst Journalistin und Autorin bin, dem Theater und diesem Blog ehrenamtlich meine Zeit zur Verfügung stelle, bitte ich ausdrücklich um Kontaktaufnahme, Rücksprache, und Nennung der Quellen, sofern es um das diesjährige Theaterprojekt geht, wenn Sie sich in Ihren Texten auf Inhalte dieses Blogs beziehen möchten. Sie dürfen das gerne tun, sich auf unsere Texte und Recherchen beziehen – es ist sogar erwünscht – nur eben bitte mit Nennung der Urheber.

Ich bedanke mich für Ihr Verständnis. Ihr Ansprechpartner ist Robert Hall.

Christine Brügge


Vielleicht kurz, aber bestimmt nicht schmerzlos

12 Jugendliche standen heute 7 Erwachsenen und 1 Hund gegenüber. Das Personal hatte sich aufgestockt, um einer möglicherweise ausufernden Party-Stimmung gewachsen zu sein. Zusätzlich war eine  Sponsorin anwesend. Und in der Pause gab es einen Schock.

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Nasenbeinbruch und Sonntagsbraten

Ich höre: „Heute ist hier „volles Haus“, d.h. etwa 15 junge Menschen kreischen, schreien und gackern unentwegt. Der Promillespiegel ist nach wie vor sehr hoch. Sandy hat den Krankenhausaufenthalt gut überstanden und ist leicht verkatert. Nick und Martin schlafen ihren Rausch auf der Bank im Probenraum aus.

Der Klassiker: A trifft B am Bahnhof. B hat C Geld geklaut. Da A mit C befreundet ist, haut A dem B eins auf die Schnauze. B, mit Nasenbeinbruch, holt die Polizei, die dann zur KuB fährt und A festnehmen will. A ist noch nicht in der KuB, so dass die Polizei wieder abrückt. Wir sitzen nun die ganze Probenzeit über wie „auf heißen Kohlen“ und in der Erwartung eines Polizeieinsatzes.
A wird dringend geraten, sich mit unserer Anwältin der Polizei zu stellen und für die Sache „gerade zu stehen“, d.h. Verantwortung zu übernehmen. Ansonsten wird er eh demnächst wegverhaftet, da er auch keinen festen Wohnsitz vorweisen kann. Dies wäre bescheuert, zumal wir dadurch „ein Mädchen“ für das Projekt verloren haben. Sie sitzt seit ca. 2 Wochen in U-Haft – völlig unnötig.

Trotz Promillespiegel und drohendem Polizeieinsatz verlaufen die Proben intensiv und konstruktiv. Es geht voran und in Sachen Alkohol und Kifferei müssen wir uns etwas einfallen lassen.

P.S. Koch Alex hat einen herausragenden Sonntagsbraten, falschen Hasen mit Rotkohl und Kartoffeln, mit ganz viel Soße, gezaubert. Die Jugendlichen haben extrem viel und dankbar gegessen.“